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Onpage-SEO: Die Rankingfaktoren

Stimmen Content und die technische Basis nicht, kann eine Website im Rahmen von Offpage-SEO noch so viele Backlinks von externen Seiten erhalten – sie wird bei Google nicht gut ranken. Mit Onpage-SEO schafft man die Grundlage für erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung.

Im Gegensatz zur Offpage-Optimierung handelt es sich bei Onpage-SEO um die Optimierung von Rankingfaktoren, auf die man als Webseiten-Betreiber auch tatsächlich in vollem Ausmaß Einfluss hat. Bei Onpage-SEO wird dabei insbesondere zwischen zwei verschiedenen Bereichen unterschieden: Der technischen Suchmaschinenoptimierung und der Erstellung von hochwertigem Content.

Bei technischer SEO spielen dabei unter anderem diese Faktoren eine entscheidende Rolle für Ihr Ranking bei Google:

  • Meta-Daten und Seiten-Titel
  • Interne Verlinkung
  • Usability
  • Ladezeit der Website
  • Mobile Darstellung
  • Sichere Verbindung per HTTPS

Onpage-SEO Analysen werden sowohl händisch als auch mit teuren SEO-Tools durchgeführt und benötigen entsprechende Programmierkenntnisse.

Der Content einer Website hat in den Jahren an großer Relevanz gewonnen und ist mittlerweile einer der wichtigsten Rankingfaktoren bei Google. Hierbei gilt es vor allem auf diese Punkte zu achten:

  • Auf Keywords optimierter Content (mehr Infos zur Keyword-Analyse)
  • Content mit entsprechendem Mehrwert
  • Vermeidung von Duplicate Content
  • Eine sinnvolle Seitenstrukturierung
  • Verwendung vielfältiger Contentformen, wie z.B. Bilder oder Videos

Alle Rankingfaktoren für Onpage-SEO auf einen Blick

Im Nachfolgenden besprechen wir alle wichtigen Onpage-Faktoren, die man bei der Suchmaschinenoptimierung immer vor Augen haben sollte. Der Fokus unserer Auflistung liegt dabei hauptsächlich auf der technischen SEO. Da die Inhalte einer Website aus SEO-Sicht aber ebenso relevant sind, haben wir diesen auf der Seite zur Content-Erstellung einen eigenen Bereich gewidmet.

Die technische Suchmaschinenoptimierung ist insbesondere dazu da, um die Indexierung der Website-Inhalte für Google so einfach wie möglich zu gestalten und die Relevanz einer Website für die gewünschten Suchbegriffe zu maximieren. Außerdem wirken sich auch viele technische Onpage-SEO-Maßnahmen auf die Benutzerfreundlichkeit einer Seite aus.

URL und Domain als Faktoren bei der Onpage-Suchmaschinenoptimierung

Bei Onpage-SEO werfen Experte häufig den allerersten Blick auf die URL der zu untersuchenden Website. Denn bereits hier lässt sich erkennen, ob die grundlegenden SEO-Aspekte bei der Umsetzung eines Internetauftritts beachtet worden sind.

Dabei lassen sich drei verschiedene Bereiche untersuchen:

  • Der Domainname (domainname.*)
  • Die Top-Level-Domain (*.de)
  • Die URL-Struktur (domainname.de/verzeichnis1/verzeichnis2/)

Der Domainname hatte in der früheren Phase der Suchmaschinenoptimierung eine hohe Gewichtung für die Suchergebnisse bei Google & Co. War der Domainname beispielsweise deckungsgleich mit dem Hauptkeyword, mit welchem die Seite gefunden werden sollte, dann war das ein klarer Ranking-Boost. Mittlerweile hat die Gewichtung des Domainnamens bei Onpage-SEO abgenommen, kann aber immer noch das Zünglein an der Waage sein. Ein zum Suchbegriff passender Name kann sich übrigens auch indirekt auf die Google-Positionierung auswirken: Er führt nämlich nicht selten zu höheren Klickraten in den Suchergebnissen, was bessere Rankings zur Folge haben kann.

Die Wahl der Top-Level-Domain ist ebenfalls in zweifacher Hinsicht für das Google-Ranking ausschlaggebend. Zum einen haben bekannte Top-Level-Domains im Allgemeinen höhere Klickraten als ungewöhnliche Domain-Endungen, wie beispielsweise *.eu oder *.gmbh. Zum anderen sollten länderspezifische Domains wie *.de, *.at oder *.ch immer abhängig von der Zielgruppe gewählt werden. Möchte ein Schweizer Unternehmen beispielsweise seine Produkte im gesamten DACH-Bereich zum Verkauf anbieten, dann sollte über die Verwendung einer de-Domain nachgedacht werden, da der Markt in Deutschland offenkundig viel größer ist und man mit einer ch-Domain in Deutschland nur mit großer Mühe gute Rankings erzielen kann. Alternativ käme hier natürlich auch eine com-Domain in Frage.

Ein wichtiger Faktor bei Onpage-SEO ist die Nutzung einer SEO-freundlichen URL-Struktur. Hier empfiehlt es sich, sprechende URLs zu verwenden, die weder Umlaute noch sonstige Sonderzeichen enthalten:

Gut:
www.testdomain.de/fernseher/samsung/lcd-32-zoll-uef32x

Schlecht:
www.testdomain.de/843598435/?id=4541&category=tv&brand=samsung

In den Verzeichnisebenen sollten dabei die jeweils passenden Keywords genutzt werden, um dem Besucher direkt über die URL eine Orientierungshilfe zu geben. Zu lange URLs sollten Sie dabei vermeiden.

Mit passender Meta-Description und Website-Title hohe Klickraten erzielen

Früher waren sie das Maß aller Dinge bei Onpage-SEO: Die Angabe der jeweiligen Meta-Keywords. Heute spielen die Keywords im Google-Algorithmus vermutlich keine Rolle mehr, eine Ergänzung ist demnach nicht mehr notwendig.

Aber immer noch sehr wichtig, wenn auch wohl nur als indirekter Rankingfaktor, sind die Meta-Description sowie der Titel einer Website, welche beide im Header-Bereich des HTML-Quellcodes zu finden sind.

Warum diese so eine große Bedeutung haben? Sie sind letztlich dafür verantwortlich, ob ein Suchender auch tatsächlich auf ein Suchergebnis klickt oder sich doch lieber dem Konkurrenzergebnis darunter widmet. Ziel muss es daher sein, Titel und Beschreibung so zu wählen, dass die Klickrate hoch ausfällt, ohne dabei den Nutzer über die tatsächlichen Inhalte der Website hinwegzutäuschen.

Snippet in den SERPs

Ein beispielhaftes Snippet von SEO-Turtles.de in den Google-Suchergebnissen

Achten Sie bei der Formulierung der beiden Header-Angaben auf folgende Punkte:

  • Suchintention des Suchenden beachten und mit Titel und Meta-Beschreibung die perfekte Antwort darauf liefern.
  • Die wesentlichen Keywords sollten verwendet werden, auf welche die Zielseite optimiert ist.
  • Beachten Sie die verfügbaren Zeichenlängen, damit Ihr Text nicht automatisch von Google abgeschnitten wird.

Eine mobil optimierte Website ist aus SEO-Sicht ein Muss

Bereits im Jahr 2015 überstieg die Zahl der mobilen Suchanfragen per Smartphone und Tablet die der Desktop-Nutzer. Der Suchmaschinengigant Google trug dieser Entwicklung natürlich Rechnung und integrierte in seinem Suchalgorithmus die korrekte mobile Darstellung einer Website als wichtigen Rankingfaktor, der bis heute immer noch an Relevanz gewinnt.

Für Website-Betreiber bedeutet dies für Onpage-SEO: Wird die eigene Internetpräsenz nicht optimal auf mobilen Endgeräten ausgespielt, hat es schlechtere Positionierungen in den Google-Ergebnissen zur Folge.

Als Verantwortlicher einer Website steht man nun vor der Entscheidung, ein responsives Design zu entwickeln, das sich an die Größenverhältnisse des Endgerätes automatisch anpasst, oder eben alternativ eine zweite Version einer Website umzusetzen, die ausschließlich auf Smartphones und Tablets ausgespielt wird. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile und sollten mit Bedacht gewählt werden.

Dabei gilt mittlerweile: Nicht nur der Text auf einer mobilen Website sollte gut lesbar sein, sondern die komplette Usability ist auf die mobile Anwendung auszurichten. Die Benutzererfahrung sollte dabei also ähnlich gut wie bei der Desktop-Variante sein.

Jetzt mehr erfahren:
Was kostet SEO eigentlich?

Mit Onpage-SEO die Ladezeit Ihrer Website reduzieren

Mit der immensen Verbreitung von Smartphones steigt bei der Suchmaschinenoptimierung nicht nur die Relevanz eines mobil optimierten Designs – auch die Reduzierung der Ladezeit hat sich immer mehr in den Fokus der SEO-Experten gerückt. Denn wer mit seinem Smartphone draußen in der freien Natur ohne WLAN durchs Internet surft, der erwartet dennoch einen schnellen Download der aufgerufenen Webseite.

Auch Google hat sich diese Thematik zu Herzen genommen und bestraft Websites mit zu langen Ladezeiten vermutlich mit schlechteren Resultaten in den Suchergebnissen.

Folgende wesentlichen Onpage-SEO-Maßnahmen kann man als Betreiber einer Website ergreifen, um die Ladezeiten möglichst gering zu halten:

  • Bilder sollten von der Dateigröße minimiert und von der Bildgröße passend ans Endgerät herunterskaliert werden.
  • Server sollten schnelle Antwortzeiten liefern und dort ihren Standort haben, von wo die meisten Besucher auf die Website zugreifen.
  • Sämtlicher clientseitiger Programmiercode wie HTML, CSS und Javascript sollte mit entsprechenden Tools von seiner Größe her minimiert werden.
  • Server- und clientseitiges Caching ist einer der wichtigsten Faktoren bei Onpage-SEO, um die Ladezeit zu minimieren.
  • Ein Content Delivery Netzwerk (CDN) kann dazu verwendet werden, um die Last auf dem Hauptserver zu reduzieren und so eine schnelle Erreichbarkeit der Webseite zu gewährleisten.
  • Weniger relevante Scripte sollten möglichst erst im Website-Footer geladen werden, damit die obersten Inhalte einer Website, die sich „above the fold“ befinden, ohne Verzögerungen dargestellt werden können.

Natürlich gibt es noch weitere Möglichkeiten, die Ladezeit einer Website zu reduzieren. Halten Sie sich jedoch an die oben genannten Vorschläge, sind Sie sich im Wettbewerbsvergleich in der Regel gut aufgestellt.

Nutzen Sie dabei das Google PageSpeed Tool, um eine Website auf ihre aktuelle Ladezeit hin zu untersuchen und auch direkt Optimierungsvorschläge zur Ladezeitreduzierung zu erhalten.

Das Google PageSpeed Tool

Das Google PageSpeed Tool am Beispiel von gmx.de (Screenshot: google.com)

Auch Bilder und Videos gehören suchmaschinenoptimiert

Google fällt es immer noch recht schwer, die Inhalte von Bildern und Videos im Detail zu identifizieren. Um dennoch auch in der Bilder- und Video-Suche gut gefunden zu werden, können nachfolgende Tipps helfen.

Onpage-SEO für Bilder:

  • Benennung des Dateinamens mit einem beschreibenden Keyword
  • Gleiches gilt bei der Verwendung der ALT- und TITLE-Attribute
  • Nutzung einer beschreibenden Bildunterschrift
  • Verwendung von Bild-Metadaten, beispielsweise in Form von Exif oder IPTC
  • Gute Bildqualität bei kleiner Dateigröße

Bei Onpage-SEO für Videos gelten ähnliche Punkte, sofern man das Video auf dem eigenen Server hostet. Verwendet man ein YouTube-Video aus dem eigenen Channel, kann man auf ein paar weitere Maßnahmen zurückgreifen:

  • Verwendung der relevanten Keywords im YouTube-Titel und der Beschreibung
  • Einbindung eines Untertitels, sodass Google die Inhalte des Videos besser verstehen kann
  • Verwendung von Tags, die den Inhalt des Videos gut beschreiben

Geeignete HTML-Formatierungen dienen der Lesbarkeit einer Website

Es gibt nichts Schlimmeres für einen interessierten Leser, wenn er auf eine Website gelangt, auf der an sich hochwertige Inhalte in einer bloßen Textwüste ohne Überschriften und Formatierungen untergehen.

Greifen Sie als Betreiber einer Website daher unbedingt auf vorhandene HTML-Elemente zurück, welche die Lesbarkeit des Textes erhöhen und gleichzeitig auch Google die Relevanz einzelner Keywords innerhalb einer Seite deutlich machen:

  • Überschriften, insbesondere H1 bis H3
  • Fett- und kursiv-Formatierungen
  • Aufzählungen in Form von geordneten und ungeordneten Listen
  • Tabellen

Insbesondere die korrekte Verwendung von Überschriften-Tags ist für Onpage-SEO wichtig, damit Google den Content Ihrer Internetpräsenz dem richtigen Thema zuordnen kann. Nutzen Sie daher möglichst nur eine H1-Headline und strukturieren Sie Ihren Text mit H2-Tags.

HTML-Formatierungen

Nutzen Sie diese HTML-Formatierungen zur besseren Lesbarkeit Ihrer Inhalte

Achtung bei AJAX, Flash, Frames & Co.

Bei manchen Elementen einer Website tut sich Google noch sehr schwer, deren Inhalte zu identifizieren bzw. diese auch korrekt in den Suchergebnissen wiederzugeben. Dazu zählen insbesondere:

  • Flash-Einbindungen
  • HTML-Frames
  • Java-Applikationen

Auf die Verwendung dieser Elemente sollten Sie – soweit möglich – verzichten. Achtsam sollten Sie auch bei der Nutzung von asynchronen AJAX-Requests sein, deren nachgeladenen Inhalte von Suchmaschinen unter Umständen ebenfalls nicht korrekt indexiert werden können.

Was hingegen auch aus SEO-Sicht mittlerweile gut funktioniert, ist die Bereitstellung von PDF- und DOC-Dateien, die Google auslesen und auch entsprechend in den Suchergebnissen anzeigen kann.

Webdesign und Usability als wichtiger Faktor bei Onpage-SEO

Suchmaschinenoptimierung sollte sich immer am Nutzer orientieren. Wer den Besucher mit seiner Website glücklich macht, der profitiert mittelfristig auch von guten Rankings in den Google-Suchergebnissen.

Als ein entscheidender Faktor für eine solche positive Nutzungserfahrung hat sich neben den eigentlichen Inhalten einer Website das Webdesign und die damit in Verbindung stehende Usability, also Nutzerfreundlichkeit, herausgestellt.

So wirkt sich ein modernes, ansprechendes Design positiver auf den Leser aus, als ein Webdesign, das verstaubt und nicht mehr zeitgemäß erscheint. Mindestens genau wichtig ist eine Usability, die dem Besucher das schnelle und strukturierte Navigieren durch die komplette Website ermöglicht, sodass die gewünschten Inhalte leicht gefunden werden können.

Diese Maßnahmen können eine Steigerung der Nutzerfreundlichkeit bewirken:

  • Verwendung einer gut durchdachten horizontalen Navigation im Website-Header
  • Verlinkung des Logos im oberen linken Bereich zur Startseite
  • Die Integration einer Breadcrumb-Navigation oberhalb einer jeden Content-Seite
  • Eindeutig erkennbare, beschreibende Linktexte
  • Footer-Bereich mit Links zu den wichtigsten Unterseiten

Betrachten Sie Ihren Internetauftritt also aus den Augen Ihrer Kunden – dann haben Sie bereits den ersten Schritt einer erfolgreichen Onpage-Optimierung durchgeführt.

Keyword-Fokus und gut strukturierte Seitenarchitektur

Bei SEO gilt es meist, jede einzelne Seite auf ein Keyword zu optimieren, für welches man in den Suchergebnissen gefunden werden möchte. Mit einer ausführlichen Keyword-Analyse können solche passenden Suchanfragen recherchiert und gefunden werden.

Bevor es daher an die Content-Erstellung geht, sollten Sie als Website-Betreiber zu Beginn die passenden Keywords finden und diese in hierarchischer Form, beispielsweise mit einer Mind-Map, darstellen. Diese Hierarchie kann dann auch gut zur Strukturierung Ihrer Website dienen, wie es nachfolgende Grafik veranschaulichen soll:

Mind-Map Seitenstruktur

Eine Mind-Map kann als Basis für Ihre Seitenstruktur dienen

Machen Sie es Ihren Besuchern dabei so einfach wie möglich und verwenden Sie nicht zu viele Hierarchie-Ebenen. Bestenfalls sind alle wichtigen Seiten mit maximal drei Klicks erreichbar.

Interne Verlinkung als DAS Werkzeug für die Onpage-Optimierung

Sie ist das wohl am häufigsten unterschätzte Instrument der Onpage-SEO: Die interne Verlinkung. Bei vielen SEO-Experten liegt der Fokus ihrer Arbeit häufig auf dem Backlink-Aufbau (siehe Offpage-SEO), dabei wird jedoch das Setzen von Links innerhalb der eigenen Seite vernachlässigt und nur sehr willkürlich durchgeführt – und das zu Unrecht!

Mit der internen Verlinkung kann man Google nämlich insbesondere zwei Dinge deutlich machen:

  • Welche Seiten haben auf meiner Internetpräsenz eine besonders hohe Relevanz?
  • Von welchen Themengebiete handeln meine einzelnen Seiten und zu welchen Suchanfragen sollen diese ranken?

Verlinkt ein Website-Betreiber häufig auf eine bestimmte Seite, kann Google davon ausgehen, dass diese Seite eine hohe Relevanz hat und bevorzugt diese daher in seinen Suchergebnissen.

Noch wichtiger ist die Wahl des korrekten Ankertextes beim Setzen eines internen Links. Hier sollte ein Linktext gewählt werden, der die verlinkte Seite optimal beschreibt. In der Regel handelt es sich hierbei um genau das Keyword, auf welches die Zielseite optimiert ist. Google verwendet diesen Ankertext für seinen Algorithmus und spielt die verlinkte Seite mit höherer Wahrscheinlichkeit zum ausgewählten Linktext aus.

Warum es Google also schwermachen, das Thema einer Seite zu identifizieren, wenn man doch einfach nur einen sinnvollen Ankertext verwenden muss? Verzichten Sie daher unbedingt auf Linktexte wie „hier klicken“ oder „mehr Informationen“, da dies kontraproduktiv für Onpage-SEO ist und gute Rankings deutlich erschwert.

Weitere folgende Tipps sollten Sie sich bei der internen Verlinkung zu Herzen nehmen:

  • Verwenden Sie keine internen Nofollow-Links.
  • Externe Links ausschließlich per nofollow zu verlinken, ist vermutlich ebenfalls kontraproduktiv.
  • Achten Sie sowohl bei internen als auch externen Links auf das Vorhandensein der Linkziele und vermeiden Sie 404-Seiten.

Nutzen Sie also die Macht der internen Verlinkung und haben Sie Ihrer Konkurrenz etwas voraus.

SSL-Zertifikat: HTTPS als Rankingfaktor für SEO

Die Sicherheit Ihrer Kundendaten sollte für Sie höchste Priorität haben. Durch eine verschlüsselte Datenübertragung beim Surfen gewinnen Sie das Vertrauen Ihrer Kunden und schützen diese vor eventuellen Hacker-Angriffen.

Google hat die Relevanz des Sicherheits-Aspektes beim Surfen erkannt und erwartet von Website-Betreibern die Bereitstellung von verschlüsselten Websites. Ist eine Webpräsenz nicht per SSL-Zertifikat verschlüsselt, kann sich dies negativ auf die Google-Rankings auswirken. Außerdem zeigen manche Browser bereits Warnsignale an, wenn eine Website nicht oder fehlerhaft verschlüsselt ist – dies führt entsprechend zu einer Verunsicherung beim Nutzer.

SSL-Zertifikate können bei jedem Hoster dazu gebucht und teilweise sogar bereits kostenfrei über die Zertifizierungsstelle von Let‘s Encrypt installiert werden. Eine Verschlüsselung sollten Sie daher unbedingt im Rahmen von Onpage-SEO umsetzen.

Da eine Umstellung von HTTP auf HTTPS nicht immer unproblematisch ist, sollten Sie als Website-Administrator möglichst zeitnah an eine SSL-Verschlüsselung denken – im Optimalfall bereits schon zum Launch der eigenen Website.

SSL im Browser

Auch wir verwenden ein SSL-Zertifikat von Let’s Encrypt

Content-Erstellung als wohl wichtigster Rankingfaktor bei Onpage-SEO

Wie oben bereits angedeutet, zählen gute Inhalte, welche die Suchintention des Nutzers befriedigen, zu den wichtigsten Rankingfaktoren überhaupt bei Google. Vernachlässigen Sie die Content-Produktion daher nicht zu sehr gegenüber den auf dieser Seite genannten technischen Aspekten der Suchmaschinenoptimierung, sondern setzen Sie Ihren Schwerpunkt unbedingt auch auf tolle Inhalte.

Auf unserer Seite zur Content-Erstellung erfahren Sie alles darüber, was Sie wissen sollten.

Duplicate Content durch technische SEO-Fehler

Häufig liest man in diversen Artikeln davon, bei der Suchmaschinenoptimierung unbedingt auf die Vermeidung von doppelten Inhalten zu achten. Denn der sogenannte Duplicate Content kann zu schlechten Rankings in den Suchergebnissen führen, weil Google keine Seiten mit sehr ähnlichen oder gleichen Inhalten in den Suchergebnissen darstellen möchte.

Spannenderweise basieren doppelte Inhalte nur selten auf Content, der tatsächlich von einer fremden oder der eigenen Seite kopiert worden ist. Stattdessen ist Duplicate Content nämlich meistens technischer Natur.

Folgende Punkte sind die häufigsten technischen Ursachen für doppelte Inhalte:

  • Die Website ist unter WWW und Non-WWW erreichbar
  • Die Website ist sowohl unter HTTP und HTTPS erreichbar
  • Der Canonical-Tag wird nicht korrekt gesetzt
  • Kategorien, Tags oder Paginierung bei mehreren Seiten
  • Mehrere Domains ohne Weiterleitung

Die Vermeidung von Duplicate Content ist also eine wichtige Aufgabe bei Onpage-SEO, der man sich als Website-Betreiber immer im Detail widmen sollte.

Die Google-Indexierung bewusst steuern

Eine Suchmaschine ruft mit ihrem Bot alle Webseiten im World Wide Web auf und indexiert diese zur Darstellung in den Suchergebnissen. Der Prozess dahinter ist äußerst komplex, kann aber für die eigene Domain durch Onpage-SEO in einem gewissen Ausmaß gesteuert werden.

Ohne zu sehr ins Detail zu gehen, wollen wir Ihnen ein paar Tipps an die Hand geben:

  • Zeichnen Sie Unterseiten mit dem Noindex-Attribut aus, falls diese nicht in den Google-Suchergebnissen erscheinen sollen.
  • Greifen Sie auf die Robots.txt zurück, um einzelne Bereiche Ihrer Website für den Google-Bot zu sperren.
  • Nutzen Sie bei größeren Websites eine Sitemap, um so Google die korrekte Indexierung aller Dokumente zu ermöglichen.
  • Haben Sie einen Internetauftritt mit hunderttausenden oder sogar noch mehr Seiten, sollten Sie den Google-Crawler bewusst steuern, um ihr vorhandenes Crawl-Budget effizient zu nutzen.

Denken Sie außerdem auch daran, die interne Verlinkung zu verwenden, um Google wichtige Seiten aufzuzeigen, sodass diese häufiger vom Google-Crawler besucht und schneller aktualisiert werden.

Mit Rich Snippets und strukturierten Daten zu einer höheren Klickrate

Sie kennen sie vermutlich: die Sternchenbewertung in den Google-Suchergebnissen. Diese sogenannten Rich Snippets führen in der Regel zu höheren Klickraten und können so auch bessere Rankings zur Folge haben.

Rich-Snippet Sternchen-Bewertung

Rich-Snippet Sternchen-Bewertungen führen zu höheren Klickraten

Neben Sternchen-Bewertungen können Rich Snippets in den Google-SERPs aber auch noch weitere Informationen enthalten, wie beispielsweise:

  • Rezepte
  • Veranstaltungen
  • Produktpreise
  • Unternehmen oder Organisationen

Mit der Integration von strukturierten Daten per Microdata oder JSON-LD können Website-Betreiber Google dazu bewegen, die dazugehörigen Rich Snippets unter den eigenen Suchergebnissen anzuzeigen. Google entscheidet dann im Einzelfall, ob Ihre Website und die bereitgestellten strukturierten Daten vertrauenswürdig genug sind und stellt diese dann ggf. auf der Suchergebnisseite dar.

Für Ihr Onpage-SEO sind Rich Snippets keine Pflicht – sie können im Zweifelfall aber zu besseren Rankings und demnach auch zu mehr Besuchern über Google führen.

Tools für Onpage-SEO

Die Onpage-Optimierung einer Website ist komplex und sehr umfangreich. Glücklicherweise gibt es einige kostenpflichtige Tools, die Website-Betreiber einiges an Arbeit abnehmen können. Durch das automatisierte Crawling der Onpage-Tools können so auch sehr umfangreiche Seiten auf größere SEO-Fehler untersucht werden, ohne dass zwingend eine händische Detail-Analyse notwendig wäre.

Empfehlenswert sind hier die deutschen SEO-Tools von XOVI und onPage.org, die ein umfangreiches Funktionsangebot ab ca. 100 Euro im Monat bereitstellen.

Allerdings sollte man sich keinesfalls ausschließlich auf die reine Onpage-Analyse dieser SEO-Tools verlassen. Viele wichtige – auch hier genannten Onpage-Maßnahmen – können diese Tools nicht auf Fehler überprüfen, da eine qualitative Begutachtung und Bewertung durch eine automatisierte Software schlichtweg nicht immer möglich ist.

Daher gehört eine händische Analyse zu Onpage-SEO immer dazu, wir sie als SEO Agentur unseren Kunden ebenfalls anbieten.

Erfahren Sie nun im nächsten Schritt, worauf Sie bei der Content-Erstellung aus SEO-Sicht alles achten sollten.

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Autor: Alexander Walz

Alexander Walz ist Gründer und Inhaber von der SEO Agentur SEO-Turtles. Als begeisterter SEOler schreibt er regelmäßig Blog-Artikel rund um das Thema Suchmaschinenoptimierung. Und wenn er nicht bei der Optimierung einer Website ist, läuft er womöglich gerade den Jakobsweg.

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